Global FinTech Report 2017

FinTechs und Finanzdienstleister werden Partner

Der «Global FinTech Report 2017» von PwC zeigt, dass FinTechs und Finanzdienstleister weniger konkurrieren und stärker auf Partnerschaften setzen, um Bedrohungen in Chancen zu verwandeln: In den kommenden drei bis fünf Jahren planen 82% der Schweizer Befragten, verstärkt Partnerschaften zu schliessen. Die Schweizer Finanzdienstleister können dem Bericht zufolge von FinTech-Innovationen in verschiedenen Bereichen stark profitieren. Entsprechend wollen 75% von ihnen in den nächsten drei Jahren Blockchain in der Praxis anwenden.

Der DeNovo-Plattform von PwC zufolge wurden in den vergangenen vier Jahren weltweit insgesamt 40 Milliarden Dollar in FinTech-Start-ups investiert. Die Finanzierungen für Blockchain-Unternehmen stiegen 2016 gegenüber dem Vorjahr um 79% auf weltweit 450 Millionen Dollar. Von den 30 Schweizer Umfrageteilnehmern sagen 40%, dass ihr Kerngeschäft in den nächsten fünf Jahren in Gefahr sei; 70% von ihnen rechnen mit einem verschärften Preiswettbewerb. Wie gehen die Schweizer Finanzdienstleister mit den Bedrohungen durch FinTechs um? Dr. Daniel Diemers, Partner Financial Services PwC Strategy& Schweiz, sagt: «In der Schweiz haben wir einen relativ kleinen, fragmentierten Markt mit starkem Wettbewerb und hohen Eintrittsbarrieren. Die wahrgenommene Bedrohung durch FinTechs ist im Vergleich zu anderen Märkten weniger dramatisch. In der Schweiz liegt der Schwerpunkt mehr auf der Vermögensverwaltung, wo die Disruption heute nicht so unmittelbar spürbar ist. Im Retail-Banking oder im Zahlungsverkehr ist das anders. Klar ist jedoch, dass die Trends in den kommenden fünf bis zehn Jahren in allen Bereichen des Finanzdienstleistungssektors zu Disruption führen werden, auch im Schweizer Private Banking und Wealth-Management.»

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Daniel Diemers
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