Planning Poker® zur Einschätzung Ihrer Projekte

Mit Planning Poker® können Sie den Aufwand von Softwareprojekten schätzen – dynamisch, einfach und praxiserprobt.

Was ist Planning Poker®?

Planning Poker® wird in der Projektplanung verwendet, um den Arbeitsaufwand einschätzen zu können, den ein Produkt oder Projekt bis zur Fertigstellung in Anspruch nehmen wird. Mit Planning Poker® können Projektteams – basierend auf ihrer Erfahrung und ihrem Fachwissen – die Komplexität, den Arbeitsaufwand, das Risiko sowie unbekannte Einflussfaktoren eines Projekts flexibel schätzen. Das Ziel ist ein Konsens, der aufgrund individueller Einschätzungen entsteht und nicht durch eine vorgefasste Gruppenmeinung beeinflusst wird.

Ein funktionsübergreifendes Team mit Fachwissen aus allen Bereichen, die für die Umsetzung des Projekts relevant sind, steuert den gesamten Prozess. Aber am Planning Poker® teilnehmen sollten nur die Teammitglieder, die für die betreffende Aufgabe tatsächlich zuständig sind. Denn nur sie verfügen über das nötige Fachwissen und die Erfahrung, um verlässliche Schätzer des Arbeitsaufwands zu sein.

Planning Poker® ist eine Technik, die auf Konsens basiert und sicherstellt, dass alle Teammitglieder die Aufgabe und den entsprechenden Arbeitsaufwand verstehen und über die gleichen Informationen verfügen. Das führt zu besseren Schätzresultaten und einem erhöhten Engagement der Beteiligten. Mit Planning Poker® steigen somit die Chancen, die Projektziele zu erreichen.

Spielanleitung für Planning Poker®

Grundregel: Es soll nur das Team Schätzungen zum Arbeitsaufwand abgeben, das für die Umsetzung einer Aufgabe zuständig ist.

Der Diskussionsleiter erklärt dem Team die Spielregeln:

  1. Jeder Schätzende erhält einen Planning Poker®-Kartensatz. Auf den Karten stehen Zahlen (beispielsweise 0, 1, 2, 3, 5, 8 und 13), und diese Zahlen stehen für die Anzahl Storypoints. Je mehr Storypoints, desto höher wird die Komplexität eines Projekts eingeschätzt.
  2. Die erste zu schätzende Aufgabe oder der erste Projektschritt wird dem Team erläutert. Der Produktverantwortliche (Product Owner) beantwortet allfällige Fragen.
  3. Dann schätzt jedes Teammitglied für sich selbst die Komplexität der Aufgabe und legt die entsprechende Karte zugedeckt vor sich auf den Tisch (je höher die Zahl, desto komplexer die Aufgabe).
  4. Alle Schätzkarten werden gleichzeitig aufgedeckt, sodass alle Teammitglieder sie gut sehen können.
  5. Die Teammitglieder mit den höchsten bzw. niedrigsten Zahlen erläutern ihre Schätzung und ihre Überlegungen dahinter. Meist ergibt sich daraus eine Diskussion, und die Aufgabe wird entweder erneut erklärt oder genauer definiert.
  6. Es werden wiederum alle Schätzkarten verdeckt auf den Tisch gelegt – und danach gleichzeitig aufgedeckt.
  7. Dieses Vorgehen wird so lange wiederholt, bis sich das Team auf eine Schätzung einigt, oder bis entschieden wird, den Prozess aufzuschieben, bis neue relevante Informationen vorliegen.

 

Kontaktieren Sie uns

Patrik Rüegge

Patrik Rüegge

Director for Enterprise Agility & Digital Banking, PwC Switzerland

Tel.: +41 58 792 2678

Robert Ballantine

Robert Ballantine

Advisory Partner, PwC Switzerland

Tel.: +41 58 792 2241

Jörg Thews

Jörg Thews

Insurance Advisory Leader, PwC Switzerland

Tel.: +41 58 792 2635