Neue Quellensteuerbestimmungen ab 2021



Am 1. Januar 2021 tritt das revidierte Quellensteuergesetz in Kraft. Prüfen Sie jetzt Ihren Anpassungsbedarf – der Countdown läuft.

Die Neuerungen der Quellensteuerrevision betreffen die meisten Unternehmen. Wir zeigen Ihnen, worum es geht und wie Sie sich optimal vorbereiten.

Worum es geht

Revidierte Grundlagen schaffen Anpassungsbedarf

Die gesetzlichen Änderungen bei der Quellenbesteuerung sind vielfältig: Am 15. Dezember 2016 hat das Parlament das Bundesgesetz über die Revision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens verabschiedet. Im April 2018 wurde die Quellensteuerverordnung publiziert. Am 12. Juni 2019 hat die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV das Kreisschreiben Nr. 45 zur Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens von Arbeitnehmern publiziert. Zudem soll der ELM-Standard 5.0 noch vor Ende 2019 von der Swissdec publiziert werden. Danach kann die Lohnsoftware umprogrammiert werden. Die definitive ELM-Version soll gemäss Auskunft von Swissdec noch vor Jahresende 2019 erscheinen.

Als Arbeitgeber mit Quellensteuerpflichtigen müssen Sie die neuen Gesetzesgrundlagen rechtzeitig umsetzen. Daher sollten Sie die Änderungen und Ihren Anpassungsbedarf kennen. Denn nur so können Sie Ihren Mitarbeitenden die richtigen Informationen zur Verfügung stellen und die Quellensteuern korrekt berechnen. 

Das Wichtigste auf einen Blick

Das Bundesgesetz und die Verordnung enthalten diverse relevante Neuerungen. Hier ein Auszug:

  • Das quellensteuerpflichtige Einkommen wird praktisch einheitlich definiert.
  • Sie müssen neu mit allen zuständigen Kantonen abrechnen.
  • Die Quellensteuerberechnung innerhalb von Kantonen im Monats- resp. Jahresmodell wird einheitlich definiert.
  • Es gilt eine einheitliche Tarifcodeanwendung.
  • Sie müssen die Berechnungen bei Entlöhnungselementen vor dem Eintritt, während der Anstellung und nach dem Austritt umdefinieren und innerhalb der beiden Berechnungsmodelle (Monatsmodell, Jahresmodell) gleich behandeln.
  • Die Anwendung des Quellensteuercodes D (Nebenerwerb) entfällt für die Arbeitgeber. Dafür kommt bei mehreren Teilzeittätigkeiten (auch Ersatzleistungen) eine komplexe Einkommenshochrechnung zur Anwendung.
  • Der Quellensteuersatz für den 13. Monatslohn im Monatsmodell muss neu mit Hilfe einer Spezialberechnungsformel bestimmt werden.
  • Für unregelmässige Stundenlöhner gilt eine einheitliche Satzbestimmung.
  • Das revidierte Gesetz verankert die Quellensteuerpflicht für den faktischen Arbeitgeber und für den unzulässigen Personalverleih aus dem Ausland.
  • Der Wohnsitzkanton am Ende des Jahres oder am Ende der Steuerpflicht ist für die ganze Steuerperiode zuständig. Bei Zuständigkeitswechsel des Kantons müssen Sie die Quellensteuern ab dem Folgemonat im neuen Kanton berechnen und abliefern. 
  • Die Voraussetzungen zur Einreichung einer Steuererklärung (nachträgliche ordentliche Veranlagung) wurden angepasst und erweitert. Die Tarifkorrektur entfällt und für abschliessend aufgeführte Situationen wird die Neuberechnung der Quellensteuern neu eingeführt.
  • Die Bezugsprovision wurde auf 1 % bis 2 % reduziert.
  • Die Bestimmungen für Künstler und Sportler mit Wohnsitz im Ausland wurden präzisiert und angepasst.

Wo Sie das Wesentliche nachlesen

Das wollen Gesetzgeber und Standardsetter

Wie Sie auf dem Laufenden bleiben

Gut informiert heisst besser vorbereitet

Auf unserem Blog mybusiness.ch informieren wir Sie über Aktuelles und Zukünftiges zur Quellensteuer. Für die Umsetzung bieten wir Ihnen praxisorientierte Seminare an. Individuelle Fragen und Anliegen klären wir am liebsten im persönlichen Gespräch.

Wie wir Sie unterstützen

Nutzen Sie unsere Expertise

Sie sollten den Aufwand für die Umstellung nicht unterschätzen. Dabei kann Ihnen unser Wissensvorsprung nützlich sein, denn das Thema ist unser Metier und wir setzen uns Tag für Tag mit seinen gesetzlichen Entwicklungen und Konsequenzen auseinander.

Hier dürfen Sie auf uns zählen
  • Analyse Ihres Handlungsbedarfs
  • Projektplanung für die Beschaffung und Vermittlung der zusätzlich notwendigen Mitarbeiterinformationen
  • Lohnsoftwareumstellung (Blueprint und Tests für alle Lohnsysteme)
  • Softwareupdate und sämtliche Lohnartenumstellungsarbeiten mit der Abacus-Lohnsoftware
  • Evaluation einer neuen HR-/Lohnsoftware, zum Beispiel in der sicheren Cloud
  • Schulung von Teams oder Einzelpersonen
  • Payroll-Review nach der Einführung, um Ihre Fälle und Quellensteuerberechnungen zu überprüfen
  • Neuveranlagung der Quellensteuern bis zum 31. März des Folgejahres und weitere Möglichkeiten zur Steueroptimierung
  • Erneuerung von Quellensteuerrulings bei den Behörden für Gültigkeit ab 2021 
  • Neuanmeldung zur Registrierung der Unternehmung in den betroffenen Kantonen
Auslagern als weitsichtige Option

Sie können Ihre Lohnbuchhaltung auch ganz einfach zu uns in eine integrierte Firmenumgebung auslagern. Als Quellensteuerprofis stellen wir gemeinsam mit Ihnen sicher, dass von Anfang an alles rund läuft. Zudem implementieren wir Abacus Lohn/HR auch bei Ihnen vor Ort oder unterstützen Sie bei zusätzlichem Ressourcenbedarf in der Umstellungszeit. Oder aber Sie nutzen unsere Abacus-Cloudlösung, die Ihre Gegebenheiten korrekt abbildet. Bei solchen Entscheidungen unterstützen wir Sie gerne und schulen auf Wunsch Ihre Anwender.

Presse

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