Jüngste PwC-Studie zu Familienunternehmen ist live

Norbert Kühnis Leiter Familienunternehmen und KMU, Mitglied der Geschäftsleitung, PwC Switzerland 23 Apr 2019

«Lasst die Jungen machen! Die Nachfolgegeneration ist mit der Digitalisierung aufgewachsen», so Annette Heimlicher, CEO der Freiburger Contrinex AG in der zweiten Generation. Solche und weitere Denkanstösse von Familienunternehmen lesen Sie in unserer jüngsten Studie «Schweizer Familienunternehmen – Werte pflegen. Wert schöpfen.». Diese ist nun für Sie live.

Die Studie bringt interessante Zusammenhänge zutage. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Innovationskraft und Digitalisierungsagilität stehen ganz oben auf der Agenda.
  • Auch das wirtschaftliche Umfeld, Cybersicherheit und Nachfolgeplanung gehören zu den topplatzierten Dauerthemen.
  • Da gerade die Nachfolgefrage viel mit dem Wertegerüst einer Familie und ihrer Unternehmung zu tun hat, gehen wir in dieser Studie zudem der Frage nach, wie Werte das Erbe beeinflussen – und umgekehrt.

Diese und weitere Erkenntnisse gehen aus unserer 9. Ausgabe der «Global Family Business Survey» hervor. Für die aktuelle Erhebung haben wir im Jahr 2018 mit 2’953 Familienunternehmern aus 53 Ländern gesprochen – darunter mit 108 in der Schweiz.

Die wichtigsten Herausforderungen der nächsten 2 Jahre (%) gemäss der befragten Schweizer Familienunternehmen:

Digitalisierung und Innovation rütteln an den Grundfesten

Noch lange nicht alle Schweizer Familienunternehmen sind im Zeitalter 4.0 angekommen. Dieses bringt neue Technologien wie künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, 3-D-Druck oder Robotik. Und damit neue Ängste. So fühlen sich 33% der Studienteilnehmer verletzlich gegenüber solchen Technologien.

Das ist nur die eine Seite. Fakt ist ebenfalls, dass die Digitalisierung den Unternehmen nützt. Denn sie führt eine effizientere und flexiblere Produktion herbei, verbessert die Verfügbarkeit der Kapazitäten, optimiert die Ressourcenallokation, automatisiert die Kundeninteraktion und beschleunigt die Prozesse. Trotzdem planen nur 54% der Studienteilnehmer, ihr digitales Leistungspotenzial in den nächsten zwei Jahren hochzufahren. Also verbleiben noch immer 46% untätig, obwohl viel zu tun wäre. Nur gerade 6% der Studienteilnehmer halten es für möglich, dass sich ihr Geschäftsmodell aufgrund der Digitalisierung signifikant verändern wird.

Sind Digitalisierung und Innovation auch bei Ihrem Unternehmen ein grosses Thema? Gerne sind wir für Sie da und beraten Sie, wie Sie diese und weitere Themen angehen können. Ich freue mich, von Ihnen zu hören und wünsche Ihnen viel Lesevergnügen mit unserer Studie. 

 

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Norbert Kühnis

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