FINMA veröffentlicht teilrevidierte Geldwäschereiverordnung

Susanne Hofmann-Hafner Director, PwC Legal, PwC Switzerland 19 Jul 2018

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Die Finanzinstitute in der Schweiz müssen künftig bei Bargeld-Geschäften bereits ab einer Schwelle von CHF 15'000 Massnahmen zur Identifizierung vornehmen.

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) passt die Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung im Finanzsektor (GwV-FINMA) an. 

Die Änderungen der Teilrevision betreffen unter anderem:

  • die Anforderungen an die gruppenweite Einhaltung von Prinzipien der Geldwäscherei- und Terrorismusfinanzierungsprävention und an die globale Überwachung entsprechender Risiken durch Zweigniederlassungen und Gruppengesellschaften im Ausland.
  • die Präzisierung der erforderlichen Massnahmen im globalen Risikomanagement wie:
    • die Risikoanalyse auf konsolidierter Basis inkl. konsolidierter Berichterstattung;
    • die Risikoklassifikation von Geschäftsbeziehungen und Transaktionen; und
    • die risikobasierte interne Kontrolle durch die Compliance Funktion der Gruppe.
  • die Senkung des Schwellenwertes für Kassageschäfte und nicht börsenkotierten kollektiven Kapitalanlagen auf 15 000 Franken (FATF-Niveau).

Was ist nun zu tun?

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der neuen Geldwäschereibestimmungen:

  • Wir unterstützen Sie beratend bei der Anpassung Ihrer gruppenweiten Organisation, Kontrollen und Prozesse
  • Wir begleiten Sie bei der Gestaltung von internen Weisungen und Richtlinien zu den Prozessen, Abklärungsvorgaben, Pflichten und Verantwortlichkeiten Ihrer Mitarbeiter.
  • Wir helfen Ihnen bei der Präzisierung der erforderlichen Massnahmen in Bezug auf Ihr Risikomanagement und Berichterstattung
  • Wir unterstützen Sie bei der Erstellung von Trainingsmaterialien und der Schulung Ihrer Mitarbeitenden

Die nächsten Schritte

Diese Anpassungen sind Teil eines Gesamtpakets und beinhalten Massnahmen als Folge des vierten Länderexamens der Financial Action Force (FATF), welche in ihrem FATF-Länderbericht verschiedene Schwachstellen im Schweizer Geldwäschereidispositiv identifiziert haben. Die Anpassungen treten am 1. Januar 2020 in Kraft.


Ihre Kontakte

Susanne Hofmann-Hafner

Director, PwC Legal, Zurich, PwC Switzerland

+41 58 792 17 12

Email

Désirée Bysäth

Assistant Manager, PwC Legal Compliance, Zurich, PwC Switzerland

+41 58 792 40 03

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