Interne Revision: Hauptergebnisse und -themen

2019 State of the Internal Audit Profession Study

Die interne Revision steht unmittelbar davor, die Vorteile der Digitalisierung für sich nutzbar zu machen. Dadurch wird nicht nur die Arbeitsweise tiefgreifend verändert (weil effizienter und effektiver), sondern auch eine höhere Wertschätzung für den Mehrwert, den die IR-Teams generieren, erzielt. Um die potenziellen Vorteile der Digitalisierung voll auszuspielen, benötigen die IR-Führungskräfte einen systematischen Ansatz zur Einbindung digitaler Tools und neue Arbeitsformen bei gleichzeitiger Weiterqualifizierung ihrer Teams:


  • Im Verhältnis zu anderen Assurance-Bereichen verfügt die IR über einen relativ niedrigen Beteiligungsgrad mit Blick auf Digitalisierungsinitiativen: Nur 28% der Befragten berichteten von einer „stetigen Einbindung in die Steuerung von Risiken im Rahmen von Digitalisierungsinitiativen“, verglichen mit 37% bei Risiko und 36% bei Compliance.
  • Die IR erscheint sich ihrer Rolle in Bezug auf die neue Technologien unsicher: je neuer die Technologie desto höher die Unsicherheit. Beispiel:
  • Blockchain: 51% sind unsicher in Bezug auf die Rolle der IR. Nur 18% bauen Revisionskompetenzen und -prozesse für diese Technologie aus, 31% haben keinerlei Schritte ergriffen und 0% gaben an, komplett in der Lage zu sein, eine solche Revision durchzuführen.
  • Künstliche Intelligenz: 51% sind unsicher in Bezug auf die Rolle der IR. Nur 22% bauen nach eigenen Angaben Revisionskompetenzen und -prozesse für diese Technologie aus, 34% haben keinerlei Schritte ergriffen und 0% gaben an, komplett in der Lage zu sein, eine solche Revision durchzuführen.
  • Drohnen: 68% sind unsicher in Bezug auf die Rolle der IR. Nur 7% bauen nach eigenen Angaben Revisionskompetenzen und -prozesse für diese Technologie aus, 26% haben keinerlei Schritte ergriffen und 0% gaben an, komplett in der Lage zu sein, eine solche Revision durchzuführen.
  • Noch ausgeprägter erscheint die Situation bei europäischen IR-Funktionen: 66% der globalen Befragten nahmen die IR als signifikant wertschöpfend wahr, verglichen mit 53% in Europa.
  • Die IR verfügt über einen relativ niedrigen Grad an „wertschöpfenden“ Aktivitäten. So blicken etwa nur 20% über die Standardfunktionen der IR hinaus und unternehmen wertsteigernde Aufgaben, zum Beispiel Ursachenanalyse.
  • Die gute Neuigkeit: Die IR steht offenbar unmittelbar vor einem tiefgreifenden Wandel:
  • 54% der globalen Befragten sind mit dem Kompetenzausbau ihres Personals in der IR befasst.
  • 60% beauftragen bestimmte Personen damit, sich mit dem Themenkomplex IR/Digitalisierung zu befassen. Dieses Ergebnis erhärtet sich im Rahmen der Interviews, zum Beispiel mit Syngenta: „Nicht jedes Teammitglied muss umfassend ‚digitalisiert‘ sein, aber ein Teil des Teams muss in die gleiche Richtung gehen wie Sie.“

Insights

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Interviews

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Andreas Eschbach

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