Die Zukunft mitgestalten

Trust in Transformation

Die Zukunft mitgestalten

Liebe Leserin, lieber Leser

Das Jahr 2020 hat ein besonderes Kapitel der Geschichte aufgeschlagen. Es hat eine Ära der Unsicherheit eingeläutet und die Normalität in Frage gestellt. In meiner Familie sind meine Frau und mein älterer Sohn an COVID-19 erkrankt. Mich selber hat das Virus zum Glück verschont, aber unser Familienleben massgeblich verändert. Lockdown und Kontaktlosigkeit haben uns vor Augen geführt, wie schön Nähe und Entschleunigung sein kann. Noch nie verlebten wir so viel gemeinsame Familienzeit und waren häufig zum Mittag- oder Abendessen am Familientisch vereint. Gleichzeitig sehnen wir uns nach dem vertrauten Austausch mit Freunden. Und vor allem schmerzt uns das Fernweh. Denn meine Familie und ich bereisen liebend gerne fremde Länder, entdecken andere Kulturen und spezielle Orte der Natur. Dieser Leidenschaft konnten wir 2020 nicht mehr nachgehen.

Das ausklingende Jahr hat mich sowohl privat als auch beruflich eine enorme Solidarität und gegenseitige Unterstützung erleben lassen. In einer Gesellschaft der Individualisierung ist das keineswegs selbstverständlich. Unsere Teams fanden neue Plattformen der Zusammenarbeit, veranstalteten virtuelle Lunches, gaben sich mentale Unterstützung und verteilten die Arbeit untereinander neu. Dasselbe erfuhr ich im Austausch mit anderen Verantwortungs- und Entscheidungsträgern. Wir wollten voneinander wissen, wie jeder diese Zeit meistert, mit welchen Szenarien der andere arbeitet, wie er entscheidet. Wir versuchten, voneinander zu lernen. Schliesslich war uns eines gemeinsam: eine grosse, allgemeine Unsicherheit.

«Der Vertrauensfaktor hat unsere Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitenden nachhaltig gestärkt.»

Andreas Staubli CEO, PwC Schweiz

Im Lauf des letzten Jahres hat das Vertrauen enorm an Bedeutung gewonnen. Denn nur wer dem anderen vertraut, kann sich verletzlich zeigen, offen und ehrlich kommunizieren und solidarisch agieren. Die Unwegsamkeiten von COVID-19 und der ausgelösten Krise haben die Vertrauensfrage an die Oberfläche gespült. «Wie kann ich sicher sein, dass meine Mitarbeitenden im Home-Office wirklich effizient arbeiten?», fragte mich ein Kollege. Kannst du nicht. Ausser du vertraust darauf, dass sie es tun. Der Vertrauensfaktor hat unsere Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitenden nachhaltig gestärkt.

Diese neuartige Nachhaltigkeit wird bleiben, davon bin ich überzeugt. Natürlich werden wir nicht alle Verhaltensweisen beibehalten, die wir uns in der Zeit des Rückzugs und der Einschränkungen angeeignet haben. Das Pendel wird auch wieder in die andere Richtung ausschlagen und wir Menschen fallen in alte Muster zurück. Denn leider vergisst der Mensch erschreckend schnell. Doch einiges bleibt hängen. Zum Beispiel die Rolle des Menschen selbst. Schon das Aufkommen neuer Technologien hat diese redefiniert. Digitale Technologien ersetzen den Menschen nicht, sondern nehmen ihm Routinetätigkeiten ab und übergeben ihm mehr Verantwortung in Bereichen, in denen sein scharfer Verstand und sein Urteilsvermögen gefragt sind.

Eine der Herausforderungen der sogenannt neuen Normalität wird darin bestehen, die Nähe zu unseren Kunden und Mitarbeitenden zu halten. Wir müssen neue Möglichkeiten finden, Hürden wie Kontaktlosigkeit oder virtuelle Interaktionsgrenzen zu überwinden. Zwar sind Meetings per Videokonferenzen effizienter geworden, da sich die Agenda schnell und gezielt abarbeiten lässt. Doch fehlen die kurzen Seitengespräche, die Gesten und Mimik der Konferenzteilnehmer, die spontanen Reaktionen, die Gruppendynamik und alles Unausgesprochene. Diese Obertöne haben nicht selten auf das eigentliche Problem hingewiesen. Also müssen wir neue Strategien entwickeln, sie trotzdem zu hören. Denn nur so erkennen wir auch in Zukunft, was unsere Kunden und Mitarbeitenden beschäftigt. Und nur so können wir nachhaltige Lösungsansätze entwickeln, eine ko-kreative Wir-Kultur vermitteln, Möglichkeiten zur Entfaltung bieten, als Sparring Partner bereitstehen und echten Mehrwert schaffen.

«An den wirtschaftlichen und sozialen Folgen von COVID-19 hat die Gesellschaft erkannt, dass Transformation kein Hype, sondern eine Überlebensstrategie darstellt.»

Andreas Staubli CEO, PwC Schweiz

Dazu brauchen wir vor allem zweierlei: Ein klares Ja zur Transformation und das Vertrauen, dass diese gelingt. Für Unternehmen ist es essenziell, dass wir uns laufend weiterentwickeln. COVID-19 hat diesen Paradigmenwechsel enorm beschleunigt und einen regelrechten Digitalisierungsschub ausgelöst. In manchen Unternehmen hatte der Druck oder das Verständnis gefehlt; diese hat die Pandemie zur digitalen Transformation gezwungen. Denn sie hat verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich schnell und zielsicher an neue Gegebenheiten anzupassen. An den wirtschaftlichen und sozialen Folgen von COVID-19 hat die Gesellschaft erkannt, dass Transformation kein Hype, sondern eine Überlebensstrategie darstellt. Eine, die – richtig umgesetzt – attraktive Opportunitäten bietet.

Wer diese Chancen nutzt und sich mit innovativen Ideen neue Geschäftsfelder erschliesst, wird als Gewinner aus der Krise hervorgehen und eine erfolgreiche neue Normalität etablieren. Wer nach wie vor den Kopf in den Sand steckt oder abwartet, wird untergehen. Denn irgendwann ist es zu spät für Transformation. Eine Veränderung kann man unterschätzen oder verschlafen. Oder man kann sie anstossen. Das muss meines Erachtens das Ziel von langfristig erfolgreichen Unternehmen sein: Zu definieren, wofür sie einstehen, nachhaltige Trends zu antizipieren, einen klaren Weg zu wählen und diesen mit Pioniergeist und Mut zur Veränderung konsequent zu gehen.

Genau das haben wir mit «Trust in Transformation» vor. Das Axiom ist Teil unseres Firmenzwecks. Wir wollen Vertrauen in der Gesellschaft aufbauen und wichtige Probleme lösen. Dafür dient die Transformation als Schlüsselinstrument mit mächtiger Hebelwirkung. Und sie generiert Mehrwert – vorausgesetzt, man setzt ihre Vertrauenskraft richtig frei. Als Wirtschaftsprüfer stellen wir naturgemäss Vertrauen über die Richtigkeit Ihrer Finanzberichterstattung her. Mit unserer Nachhaltigkeitsberatung schaffen wir Vertrauen in die nachhaltige Ausrichtung unternehmerischen Handelns. Mit der Brille von Endkunden und dem Fokus auf deren Bedürfnisse helfen wir Ihnen, zufriedene und treue Kunden zu gewinnen und zu halten. Mit zukunftsfähigen Technologien stärken wir die Verlässlichkeit Ihrer IT-Systeme, indem wir diese Technologien an der Machbarkeit und Praxis ausrichten. Wir festigen Ihr Vertrauen in die neue Rolle Ihrer Finanzfunktion; weil wir sie dabei unterstützen, sich vom Zahlenverwalter zum Business Partner und Enabler für das Geschäft der Zukunft zu transformieren. Und schliesslich gestalten wir mit Upskilling eine Umgebung, in der Mitarbeitende ihre digitalen Fähigkeiten wertgenerierend nutzen und sich so fit für den Arbeitsmarkt von übermorgen halten.

Transformation hat viele Facetten und stellt ein entscheidendes Momentum des Erfolgs dar. Sie, liebe Leserin und lieber Leser, möchte ich dazu ermutigen, diese schöpferische Kraft für Ihr Unternehmen zu nutzen. Dabei dürfen Sie sich auf Ihre eigenen Stärken verlassen. Und auf Kompetenzpartner wie uns.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viel Inspiration mit unseren weiteren Transformationsgeschichten und freue mich auf unsere nächste Begegnung – ganz gleich ob virtuell oder persönlich.

Andreas Staubli
CEO, PwC Schweiz

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