BEPS

Wichtiges zum Reporting der Vermögensverwaltungskosten

Mit der Veröffentlichung des Berichts zu „Base Erosion and Profit Shifting“ (BEPS) hat die OECD eine konsequent betriebene Kampagne gegen Steuerumgehung gestartet. Dadurch werden Vermögensverwalter künftig transparenter arbeiten müssen, beispielsweise im Rahmen des „Country by Country“-Reportings. Dabei müssen sämtliche Gewinne sowie tatsächlich bezahlte Steuern und die Anzahl der Mitarbeiter pro Land offengelegt werden.

Der BEPS-Bericht sieht folgende Schlüsselmassnahmen vor:

  • Abkommensmissbrauch soll vermieden werden.
  • Die Auswirkungen von Hybridfehlkombinationen werden neutralisiert. 
  • Die Berichterstattungspflichten werden erweitert – beispielsweise muss der Verrechnungspreis pro Land dokumentiert werden.
    Schädliche Steuerregelungen werden bekämpft.
  • Eine künstliche Umgehung des Betriebsstättenstatus wird verhindert.
  • CFC-Regeln (Hinzurechnungsbesteuerung ausländischer Tochtergesellschaften) werden gestärkt.
  • Das Aushöhlen der Besteuerungsgrundlage (Base Erosion) mit Zinsabzügen wird begrenzt.

Zahlreiche Offshore-Finanzzentren werden aufgrund von BEPS das Niveau ihrer massgeblichen Unternehmenssubstanz innerhalb ihrer Gerichtsbarkeit erhöhen. Ziel ist es, Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) abschliessen zu können. Dies macht die derzeitige Unternehmenssubstanz und die entsprechende Rentabilität der Vermögensverwaltungsunternehmen in Offshore-Zentren transparenter.

Als Vermögensverwalter wollen Sie die Entwicklung der BEPS-Offensive stets im Auge behalten, um Risiken frühzeitig zu erkennen.

Unsere Dienstleistungen bezüglich BEPS

  • Beratung bezüglich der Auswirkungen der Anti-Steuerumgehungskampagne
  • Identifikation von Risiken
  • Unterstützung beim Reporting

BEPS in a nutshell (klicken um zu vergrößern)

Unsere Experten

Benjamin Koch

Partner and Leader Transfer Pricing & Value Chain Transformation, Zurich, PwC Switzerland

+41 58 792 43 34

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