Zukunft der Versorgungslandschaft Schweiz

Von starren Spitalstrukturen zu flexiblen Netzwerken:

Lösungen durch innovative Geschäftsmodelle

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Mit Unterstützung des Verbands Privatkliniken Schweiz und des Verbands Zürcher Krankenhäuser

Gesamtauswirkungen auf die Akutsomatik:

  • Bis zu 730 Mio. CHF

    Jährliche Einsparungen in operativen Synergien

  • Bis zu 6'300

    Weniger Vollzeitstellen als Antwort auf den Fachkräftemangel

  • Bis zu 3,1 Mia. CHF

    Einsparungen in Infrastruktursynergien in der nächsten Investitionsperiode

Von starren Spitalstrukturen zu flexiblen Netzwerken

Das Schweizer Gesundheitswesen durchläuft einen Strukturwandel. Neben der aktuellen COVID-19-Krise machen Trends wie der Fachkräftemangel, der Druck zu Wirtschaftlichkeit und veränderte Patientenbedürfnisse Schweizer Spitälern stark zu schaffen. Um sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen, gilt es an den starren Spitalstrukturen anzusetzen und diese zu flexiblen Netzwerken zu transformieren.

In der vorliegenden Studie zeigen wir auf, wie sich Schweizer Versorgungsstrukturen zukunftsfähig gestalten lassen, um Qualität und Wirtschaftlichkeit zu erreichen, und gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wir legen dar, wie unser Hub-and-Spoke-Ansatz ein Gesamtsystem fördert, das als Netzwerk eine optimale Versorgung sicherstellt, und dieses auch in aussergewöhnlichen Zeiten aufrechterhält.

Schlüsselthemen

Hub-and-Spoke-Modell: integrierte Versorgung im Netzwerk

Unser Hub-and-Spoke-Modell zielt darauf ab, eine abgestufte Versorgung im Rahmen von Netzwerken, die sich teilweise überlappen können, zu fördern. Während in grossen Zentrumsspitälern (Hubs) medizinisch komplexe und infrastrukturintensive Behandlungen angeboten werden, stellen die verschiedenen Spokes die Grundversorgung sicher. Gelingt die Transformation der Strukturen, entsteht eine patientenzentrierte Versorgung mit adäquater Wirtschaftlichkeit, welche auch in ausserordentlichen Zeiten dank einer hohen Koordination die nötigen Ressourcen sicherstellt.

Alleine in der Akutsomatik lassen sich nach unseren Berechnungen so jährlich Effizienzgewinne von bis zu 730 Mio. CHF realisieren, der Fachkräftemangel wesentlich entschärfen und in den nächsten Jahren 2,6 bis 3,1 Mia. CHF Infrastruktursynergien heben. Folgende modellhaften Spokes haben wir entwickelt.

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Grundsätze zur weiteren Flexibilisierung der Gesundheitsversorgung 

Viele der aktuellen politischen Bestrebungen begünstigen die Rahmenbedingungen für eine integrierte Versorgung in Form eines Hub-and-Spoke-Modells nicht ausreichend. Damit die Transformation gelingt, sind starre Spitalstrukturen und Tarifsysteme zu durchbrechen.

In der vorliegenden Studie präsentieren wir sechs Grundsätze, die zur Flexibilisierung im Gesundheitswesen beitragen und so Optimierungspotenzial schaffen.

Praxisbeispiele

Arnold Bachmann

«Die Organisation des Gesundheitswesens in Netzwerken bringt einen klaren Nutzen für den Patienten, erhöht die Qualität und ermöglicht einen effizienten Betrieb.»

Dr. oec. HSG Arnold Bachmann 
CEO des Kantonsspitals Graubünden

 

Martina Gläsel

«Wesentlich ist, dass das Hub-and-Spoke-Modell nicht bei den kleinen, ländlichen Spitälern aufhört, sondern zu den Niedergelassenen und weiteren Akteuren im Gesundheitswesen geht.»

Martina Gläsel
Leiterin des Spitals Zweisimmen

 

Dr. Till Hornung

«Kooperationen sind grundsätzlich wegweisend. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Vernetzung zwischen der Grundversorgung und der spezialisierten Medizin.»

Dr. Till Hornung
CEO der Kliniken Valens

 

«Nur durch die Zusammenarbeit aller Gesundheitsakteure, einschliesslich der Patienten, wird es möglich sein, den Patientenpfad zu verbessern und mehr Kohärenz und Interaktion zu schaffen. Gerade die COVID-19-Krise bietet eine interessante Chance, das Thema anzupacken.»

Dr. Philippe Schaller, Initiator Réseau Delta

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Philip Sommer

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Partner, Leiter Beratung Gesundheitswesen, PwC Switzerland

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Patrick Schwendener, CFA

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