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BEPS 2.0

Die Herausforderungen der Besteuerung, die sich aus der Digitalisierung der Wirtschaft ergeben

Bereit für die nächste BEPS-Phase?

Das Projekt zur Verhinderung der Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung (BEPS, Base Erosion and Profit Shifting) der OECD zielt darauf ab, das internationale Steuersystem zu sichern und aufrechtzuerhalten sowie die Steuergerechtigkeit zwischen traditionellen und digitalen Unternehmen zu verbessern. Ungeachtet der Ergebnisse des Programms und der konkreten Vorschläge zur Neuzuteilung von Besteuerungsrechten sowie zur globalen effektiven Verhinderung der Gewinnverkürzung dürften internationale Unternehmen aller Branchen betroffen sein. Sind Sie darauf vorbereitet?

BEPS-Aktionsplan der OECD

Die 15 Massnahmen, die im Zusammenhang mit dem BEPS-Projekt der OECD/G20 erarbeitet wurden, können weitreichende Auswirkungen auf nahezu jeden Bereich Ihres Unternehmens haben. Unsere Matrix praktischer Beratung und Unterstützung dient Ihnen zur Standortbestimmung und zur Navigation durch das potenzielle Minenfeld. 




Das OECD- Arbeitsprogramm zu den steuerlichen Herausforderungen der digitalisierten Wirtschaft 

Was ist das und warum betrifft dies nicht nur digitale Unternehmen, sondern alle Branchen?

Es gibt keine isolierbare digitale Wirtschaft, vielmehr hat die Digitalisierung die gesamte Wirtschaft erfasst und verändert. Das internationale Steuersystem hat sich an diese Veränderungen bisher allerdings nur geringfügig angepasst; die vor über einem Jahrhundert konzipierten internationalen Steuerregeln bestehen im Wesentlichen weiterhin. Um den veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen, sollen bisherige steuerliche Regelungen angepasst werden.

Um die bestehenden Steuersysteme anzupassen, erwägen die Mitglieder des «Inclusive Framework on BEPS» der OECD/G20 eine umfassende, einvernehmliche Lösung für die beiden wichtigsten Herausforderungen, die sich aus der Digitalisierung der Wirtschaft ergeben.

  • Erstens, da Unternehmen dank Digitalisierung ohne physische Präsenz tätig sein können, wird das bestehende Anknüpfungsmerkmal, das die Besteuerungsrechte zwischen den Ländern auf der Grundlage der physischen Präsenz zuweist, nicht mehr als effektiv angesehen.
  • Zweitens wird davon ausgegangen, dass neue Technologien die Steuervermeidung durch die Gewinnverlagerung von Ländern mit hoher Besteuerung in Länder ohne oder mit niedriger Besteuerung erleichtern.

Das Inclusive Framework der OECD ist der Ansicht, dass die Bewältigung dieser Herausforderungen, anstelle von unterschiedlichen unilateralen Massnahmen einzelner Länder ist, nur durch einen koordinierten internationalen Ansatz bewältigt werden kann.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blog hier (English only).


Wie sieht der Zeitplan aus?

Säule 1: Neuzuteilung von Besteuerungsrechten – was bedeutet das und welche Auswirkungen hat dies auf Ihr Unternehmen?

Das Inclusive Framework der OECD beschäftigt sich im Rahmen eines Säule-1-Ansatzes mit folgenden Themen:

  • Besteuerung auch ohne physische Marktpräsenz
  • Fragestellung, was wo besteuert wird
  • Geplante Bestimmung der Gewinnzuteilung an Länder, in denen die Benutzer/Kunden ansässig sind.
  • Einführung einer festen Mindestvergütung für Baseline-Marketing- und Vertriebsaktivitäten mit breitem Anwendungsbereich.

Weitere Informationen zur Säule 1 finden Sie in unserem Blog-Bereich (English only).

Säule 2: Globale Mindestbesteuerungsregeln (GloBE)

Säule 2 basiert auf vier Regeln:

  • Die «Income Inclusion Rule», die eine Mindestbesteuerung der ausländischen Einkünfte vorsieht
  • Die «Undertaxed Payment Rule», die unter bestimmten Umständen bei einer unzureichenden Besteuerung eine Abzugsbeschränkung oder die Einführung einer Quellensteuer vorsieht
  • Die «Switch-over»-Klausel, die es unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht, von der Freistellungsmethode zur Anrechnungsmethode zu wechseln
  • Die «Subject to Tax»-Klausel (Rückfallklausel), die in bestimmten Fällen als Ergänzung zur «Undertaxed Payment Rule» dienen würde.

Weitere Informationen zur Säule 2 finden Sie in unserem Blog-Bereich (English only).


Wie können Sie sich vorbereiten?

Simulation und Analyse der Auswirkungen

Mithilfe der von PWC entwickelten Technologie-Tools und -Dashboards können Sie die möglichen Auswirkungen der Säulen 1 und 2 auf Ihre Organisation simulieren und analysieren. Kontaktieren Sie uns, um mehr Informationen und Anleitung zu erhalten, wie Sie sich mit unseren Tools und unserer Beratung auf BEPS 2.0 vorbereiten können. 

  • Simulieren Sie die möglichen Auswirkungen von Säule 1 (Menge A und Menge B) mit verschiedenen Parametern
  • Quantifizieren Sie die möglichen Auswirkungen einer Neuzuordnung der Gewinne und die effektive Steuersatzentwicklung
  • Prüfen Sie, welche Rechtsordnungen oder Einheiten im Konzern voraussichtlich am stärksten von den neuen Plänen betroffen sind
  • Entwickeln Sie verschiedene Szenarien und evaluieren Sie den voraussichtlichen Handlungs- oder Vorbereitungsbedarf
  • Untersuchen Sie die möglichen Auswirkungen von Säule 2

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Unsere Blogposts über BEPS 2.0

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Aufzeichnungen vergangener Webcasts

Steuerforum 2021: Paneldiskussion über BEPS 2.0

Alle, die nicht am Steuerforum 2021 dabei sein konnten oder den Abend noch einmal Revue passieren lassen möchten, finden untenstehend den Link zur Talkrunde mit Daniela Schneeberger, FDP-Nationalrätin und Unternehmerin, Mattea Meyer, Nationalrätin und Co-Präsidentin der SP Schweiz, sowie Lukas Rühli, Forschungsleiter für Smart Governance bei Avenir Suisse. Unter der Moderation von Patrizia Laeri wägen die Expertinnen und Experten Pro und Kontra von BEPS 2.0 ab. 

 

 




Video ansehen

Webcast: OECD-Digitalisierungsankündigung

Es wird erwartet, dass die OECD, der Inclusive Framework und die G20 in der ersten Oktoberhälfte Dokumente veröffentlichen werden, die den Konsens und zusätzliche Ansichten zu Säule 1 und Säule 2 in dem zuvor angekündigten Projektrahmen darlegen. Säule 1 befasst sich mit der Zurechnung von Einkünften zu den Rechtsordnungen der Märkte. Säule 2 befasst sich mit der Auferlegung einer Mindeststeuer. Die Dokumente enthalten Einzelheiten zu den Bestimmungen, die im Rahmen des Inclusive Framework von 140 Ländern vereinbart wurden, sowie zusätzliche Kommentare des Sekretariats und der G20, die das Projekt in Auftrag gegeben haben.

Bitte registrieren Sie sich unten, um an unserer Diskussion über die OECD-Digitalisierungsankündigung teilzunehmen.

Aufzeichnung des Webinars anfordern

Webcast: Wie wird sich die Verpflichtung der G7 zu den Säulen 1 und 2 auf Ihr Unternehmen auswirken?

In diesem Webcast wurde darüber diskutiert, wie sich die Vereinbarung der G7-Finanzminister auf Ihr Unternehmen auswirken könnte.

Am 5. Juni kündigten die G7-Finanzminister eine Vereinbarung an, in der sich die Teilnehmerländer zu neuen Besteuerungsrechten verpflichteten, die es den Ländern ermöglichen würden, einen Teil der Gewinne großer multinationaler Unternehmen auf die Märkte umzulenken, sowie einen weltweiten Mindeststeuersatz von mindestens 15 %.

In unserem Webinar erhalten Sie weitere Informationen.



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