Vom Aktenstapel zur Datencloud

Ist der öffentliche Sektor bereit für den Kulturwandel?

Datenkultur Public Sektor
  • Insight
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  • 09/10/25
Stefanie Beese

Stefanie Beese

Senior Manager, People and Organisation, PwC Switzerland

Lukas Kleist

Lukas Kleist

Senior Consultant, People & Organisation, PwC Switzerland

Stephan Müller

Stephan Müller

Senior Manager Cloud, Data and AI, PwC Switzerland

Die Digitalisierung des öffentlichen Sektors erfordert weit mehr als technologische Modernisierung – sie braucht eine klare Strategie für Cloud-Transformation, eine starke Datenkultur und interoperable Datenräume. Erfolgreiche Verwaltungen setzen auf einen integrierten Ansatz, der Technologie, Prozesse und Menschen gleichermassen berücksichtigt. Im folgenden Blogpost wird erläutert, wie dies in der Praxis umgesetzt wird.

Vom Aktenstapel zur Datencloud: Ist der öffentliche Sektor bereit für den Kulturwandel?

Datenkultur    

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Von analogen Prozessen zur digitalen Realität Die zentrale Rolle der Datenkultur im öffentlichen Sektor

Die PwC Hopes & Fears Survey zeigt, dass 75 % der Mitarbeitenden im öffentlichen Sektor bereit sind, sich an neue digitale Arbeitsweisen anzupassen, was Entscheidungsträgern die Chance bietet, den Sektor zukunftsfähig zu gestalten. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Umgang mit Daten, der Effizienz, Transparenz und Innovationen die eine bürgerzentrierte Verwaltung ermöglichen. Trotz vorhandener Initiativen zeigen die Studienergebnisse der Berner Fachhochschule weiterhin Defizite in der Digitalisierung im öffentlichen Sektor, insbesondere in den Bereichen digitale Inklusion, Datenmanagement und Nutzung von Open Source Software.

Um das Potenzial der digitalen Transformation voll auszuschöpfen, ist es entscheidend, eine starke und integrative Datenkultur zu schaffen, die technische, organisatorische und kulturelle Hürden überwindet.

Datenkultur ist ein Teil der Unternehmenskultur. Der Begriff "Datenkultur" bezieht sich auf die gemeinsamen Verhaltensweisen, Überzeugungen, Werte und Praktiken innerhalb einer Unternehmung, welche die Verwendung von Daten bei der Entscheidungsfindung, der Arbeit im Tagesgeschäft und bei strategischen Fragestellungen priorisieren und fördern. Sie stellt sicher, dass Daten verstanden, geteilt und effizient genutzt werden. Auf der Grundlage von Daten können Entscheidungen objektiver und transparenter getroffen werden. Eine ausgeprägte Datenkultur umfasst demnach nicht nur die technischen Prozesse der Datenerfassung und -verarbeitung, sondern auch die Einstellung von Mitarbeitenden gegenüber der Verwendung von Daten und deren erforderlichen Kompetenzen im Umgang mit Daten. Jedoch sollte Datenkultur nie isoliert, sondern immer im Kontext der gesamten Unternehmenskultur betrachtet werden.

Eine ausgeprägte Datenkultur basiert auf Werten wie Offenheit, Transparenz und Zusammenarbeit.  Diese Werte ermöglichen es, Daten nicht als statische Ressource, sondern als dynamischen Wissensfluss zu betrachten, der Entscheidungsprozesse verbessert und die Gesamtorganisation transformieren kann. Eine datenorientierte Denkweise bedeutet, dass Mitarbeitende nicht nur die Bedeutung von Daten erkennen, sondern diese aktiv nutzen, um Prozesse zu optimieren und neue Chancen zu erschliessen. Eine auf die digitale Strategie einer Behörde ausgerichtete Datenkultur ist daher eine grundlegende Voraussetzung, um neue Technologien erfolgreich einzuführen und den Wandel hin zu einer datengestützten Arbeitsweise zu fördern.

Widerstände & Fragmentierungen Hürden auf dem Weg zur Datenkultur

Trotz offensichtlicher Vorteile stehen einige technologische, kulturelle und strukturelle Hindernisse im Weg.

Häufig haben Mitarbeitende und Führungskräfte eine zurückhaltende Einstellung gegenüber datengestützten Entscheidungen. Dies kann auf ein fehlendes Vertrauen in die Korrektheit der Daten, Unsicherheit im Umgang mit den Daten (wie beispielsweise Angst vor Fehlinterpretationen, Kontrollverlust oder unzureichende Strukturen) zurückzuführen sein. Solche Mitarbeitende sehen die Digitalisierung als Bedrohung für bestehende Abläufe, potenziell auch als Bedrohung für ihren Arbeitsplatz und nehmen Daten nicht als strategische Ressource wahr. 

In der Schweiz führen dezentrale Verwaltungsstrukturen zu Datensilos und inkompatiblen IT-Systemen. Diese Fragmentierung hindert die Zusammenarbeit und die Entwicklung moderner, bürgerfreundlicher Lösungen. Zudem mangelt es an kompatibler Infrastruktur und interdisziplinären Kompetenzen, um den Mehrwert von Daten zu nutzen. Misstrauen gegenüber neuen Systemen bremst die Digitalisierung zusätzlich.

Die Angst vor Datenschutzverletzungen führt dazu, dass datengetriebene Ansätze nur zögerlich eingeführt werden. Zudem erfordert die Einhaltung strenger Sicherheitsvorgaben zusätzliche Ressourcen und technische Maßnahmen, die als komplex und hinderlich für die schnelle Umsetzung datenbasierter Lösungen wahrgenommen werden können.

Papierbasierte Verfahren sind weiterhin verbreitet, was Prozesse verlangsamt, Fehler begünstigt und die Flexibilität moderner Verwaltungen einschränkt. Dies verstärkt die Fragmentierung und behindert den Übergang zu datengetriebenen Ansätzen. Ohne die Förderung von Datenkompetenz, die Überwindung von Datensilos und eine datenorientierte Denkweise bleibt das Potenzial ungenutzt.

Der Schlüssel zum Erfolg Vorteile einer etablierten Datenkultur

Eine etablierte Datenkultur fördert eine effizientere und transparentere Verwaltung, beschleunigt den Zugang der Bürger*innen zu öffentlichen Dienstleistungen und stärkt die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Sektoren. Datenbasierte Entscheidungsfindung kann langfristige Herausforderungen – wie den demografischen Wandel oder klimatische Veränderungen – frühzeitig adressieren und die Grundlage für nachhaltige Lösungen schaffen. Darüber hinaus ermöglicht eine datenorientierte Kultur den Austausch zwischen Organisationen und schafft damit die Anreicherung von Daten um diese im Kontext zu interpretieren. Mit dieser holistischen Herangehensweise werden die Voraussetzung für eine kohärente, innovative und bürgerzentrierte Verwaltung geschaffen.

«Der wahre Erfolg liegt nicht in der Technologie, sondern im Wandel der Denkweise – für eine transparente, zukunftsfähige Verwaltung, die den gesellschaftlichen Herausforderungen gewachsen ist.»

Datenkultur etablieren Handlungsempfehlungen

Eine ausgeprägte Datenkultur und Datenkompetenzen bei den Mitarbeitenden sind entscheidend, um fundierte Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu optimieren und den Bürgerservice zu verbessern. Doch ein solcher Wandel erfordert weit mehr als nur technologische Lösungen. Es geht darum, den Nutzen von Daten zu erkennen und datenbasierte Lösungen zu akzeptieren. Folgende Schritte helfen, eine nachhaltige Datenkultur zu etablieren:

Basierend auf der übergeordneten Unternehmensstrategie gilt es eine Digitalisierungs- und Datenstrategie abzuleiten.  Ein zentrales Element einer jeden Strategie ist die Vision. Sie beschreibt ein gemeinsames Zukunftsbild, das Orientierung gibt, motiviert und als Nordstern für alle Beteiligten dient. Eine gut formulierte Vision schafft Klarheit über den angestrebten Zielzustand und hilft, Entscheidungen konsistent entlang strategischer Leitlinien zu treffen. Eine Vision gibt sozusagen die Richtung und das Ziel vor während die Strategie den Weg beschreibt, wie das Ziel erreicht werden soll. 

Ein Beispiel für eine solche Vision kommt aus der Initiative «Datenökosystem Schweiz», die aufzeigt, wie durch eine gemeinsame Zielsetzung und klare Rahmenbedingungen die Mehrfachnutzung von Daten in einem vertrauenswürdigen Umfeld ermöglicht werden kann:

«Das Datenökosystem Schweiz bildet einen vertrauenswürdigen Rahmen für Datenräume, damit Daten zur gesellschaftlichen Wohlfahrt, zum wirtschaftlichen Erfolg und zum wissenschaftlichen Fortschritt mehrfach genutzt werden können. Die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit gestalten das Datenökosystem Schweiz gemeinsam und entwickeln dieses weiter. Das Datenökosystem Schweiz ist vertrauenswürdig, interoperabel, international anschlussfähig und nachhaltig.»

Beide Strategien, Digitalisierungs- und Datenstrategie, müssen eng miteinander verzahnt sein und dürfen nicht nur technische, sondern müssen auch strukturelle und kulturelle Aspekte berücksichtigen.

Um eine tragfähige Datenkultur zu etablieren, ist es entscheidend, zunächst ein klares Verständnis für zwei Dinge zu entwickeln:

  1. die bestehende Organisationskultur,
  2. was Datenkultur für die eigene Organisation konkret bedeutet.

Verschiedene Instrumente stehen zur Verfügung, um ein umfassendes Bild für beide Perspektiven zu gewinnen. Mitarbeitendenbefragungen bieten sich im ersten Schritt an, um ein breites Verständnis insbesondere zur aktuellen Kultur über alle Hierarchieebenen, Fachbereiche und demografischen Gruppen hinweg zu erfassen. Diese quantitativen Erkenntnisse werden durch qualitative Methoden wie Interviews und/oder Fokusgruppen ergänzt. KI-gestützte Tools können diese Analysen heute deutlich effizienter und skalierbarer gestalten.

Nachdem die gewünschten Verhaltensweisen für eine datenorientierte Kultur definiert wurden, folgt der nächste Schritt: deren Erprobung im Alltag. Hierfür haben sich sogenannte Kulturpiloten bewährt bei denen ausgewählte Teams oder Bereiche, die Einbettung der neuen Verhaltensweisen im täglichen Arbeiten gezielt getestet und weiterentwickelt.

Für jedes Verhalten werden zunächst die bestehenden Hemmnisse betrachtet, die dessen Umsetzung heute noch erschweren. Diese können vielfältiger Natur sein, zum Beispiel:

  • Strukturelle Barrieren wie Richtlinien oder Prozesse, die den Datenaustausch behindern,
  • Führungskräfte, die den Nutzen datenbasierter Entscheidungen nicht vorleben,
  • Wissenslücken, wenn Mitarbeitende den Mehrwert von Daten nicht erkennen oder ihnen das Vertrauen in die Daten fehlt und eine null Fehler Toleranz im Unternehmen besteht,
  • Kompetenzdefizite, wenn notwendige Fähigkeiten zur Datennutzung fehlen.

Basierend auf diesen Erkenntnissen werden in den Pilotbereichen gezielt Massnahmen getestet, um die gewünschten Verhaltensweisen zu fördern. Ziel ist es, herauszufinden, welche Ansätze sich nachhaltig bewähren und für einen späteren Roll-out in der gesamten Organisation geeignet sind.

Ein zentraler Erfolgsfaktor für eine gelebte Datenkultur ist die Datenkompetenz der Mitarbeitenden. Erfolgreiche Organisationen setzen auf praxisnahe Lernformate, die Theorie mit konkreten Anwendungsfällen verbinden. Besonders wirksam sind:

  • Gamifizierte Lernformate, die Motivation und Lernfreude steigern,
  • Workshops und Schulungen, die grundlegende Datenkenntnisse und datenbasierte Entscheidungsprozesse vermitteln,
  • Peer-Learning-Ansätze, bei denen Mitarbeitende voneinander lernen.

Solche Formate helfen, Unsicherheiten abzubauen, die Akzeptanz neuer Technologien zu fördern und eine gemeinsame Sprache im Umgang mit Daten zu entwickeln.

Praxisbeispiel: Datenkompetenz-Zentren

Ein bewährter Ansatz ist die Einrichtung interdisziplinärer Datenkompetenz-Zentren, in denen Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen gemeinsam an datenbasierten Projekten arbeiten. Diese Zentren fördern den Wissensaustausch, stärken die Bereichsübergreifende Zusammenarbeit und zeigen praxisnah, wie Daten zur Verbesserung von Prozessen und Dienstleistungen beitragen können.

Zur Förderung der Datenkompetenz hat der Bund 2023 einen Verhaltenskodex für Datenwissenschaft herausgegeben. Mit der Definition von Grundprinzipien und der Formulierung von umfassenden Fragen als Checkliste dient der Kodex als wertvolle Orientierungshilfe. Er fokussiert sich auf eine menschenzentrierte und vertrauenswürdige Anwendung von Datenwissenschaft im Arbeitsalltag und unterstützt Mitarbeitende dabei, Daten verantwortungsvoll und effektiv in ihre Entscheidungsprozesse zu integrieren. 

Damit die Datenkultur nicht nur punktuell, sondern dauerhaft gelebt wird, muss sie in die Strukturen, Prozesse und Rituale der Organisation eingebettet werden. Führungskräfte spielen dabei eine doppelte Rolle: Sie treiben datenbasierte Initiativen voran und leben im Alltag vor, wie dateninformierte Entscheidungen getroffen und kommuniziert werden. Zu diesem Zweck sollten positive Beispiele für den Umgang mit und die Nutzung von Daten identifiziert, als Leuchtturmprojekte kommuniziert und entsprechende Erfolge gemeinsam gefeiert werden. Gleichzeitig gilt es Rück- oder Fehlschläge nicht zu verschleiern und diese sowie das daraus Gelernte transparent zu kommunizieren. 

Damit Mitarbeitende erkennen, dass datengetriebene Entscheidungen langfristig geschätzt und gefördert werden, braucht es Wertschätzung und Belohnung für datengestütztes Arbeiten. Datenbezogene Ziele in der Leistungsbeurteilung, "Data Days“, Auszeichnungen für datenbasierte Projekte oder monatliche „Insights Sessions“ machen die Datenkultur erlebbar und fördern die Identifikation. Entscheidend ist, dass Fortschritte regelmässig gemessen und in Feedbackschleifen reflektiert werden – nur so kann die Organisation kontinuierlich lernen und sich weiterentwickeln.

Praxisbeispiel 

Erfolgreiche Initiativen setzen ebenfalls auf die technologische Harmonisierung und Integration von Systemen. Ein Beispiel aus der Praxis ist die Einführung zentraler Datenplattformen, die als Schnittstelle zwischen verschiedenen Behörden dienen. Solche Plattformen erleichtern nicht nur den Zugang zu Daten, sondern fördern, durch gezielte Schulungen und Change-Management-Massnahmen, auch das Verständnis und die Akzeptanz für datenbasierte Prozesse. 

Wie sieht der Aufbau einer Datenorganisation aus? 
 

datenkultur

Ein ganzheitlicher Ansatz für eine starke Datenkultur Fazit

Der öffentliche Sektor steht an einem Wendepunkt: Der Wandel von papierbasierten Prozessen hin zu digitalen Lösungen bietet grosse Chancen für Effizienz, Transparenz und besseren Bürgerservice. Doch um eine datengetriebene Arbeitsweise nachhaltig zu verankern, erfordert es mehr als nur technologische Veränderungen – es braucht einen tiefgreifenden Kulturwandel. 

Dies gelingt nur, wenn Führungskräfte und Mitarbeitende gleichermassen eingebunden werden und ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird. Technologie allein reicht nicht aus – der Mensch muss ebenso in den Wandel integriert und befähigt werden. Wer den Wandel strategisch plant, Mitarbeitende inspiriert, Kompetenzen aufbaut und den Kulturwandel aktiv verstärkt, legt den Grundstein für eine erfolgreiche digitale Transformation. Der Weg zu einer unterstützenden Datenkultur ist anspruchsvoll, doch er eröffnet enorme Chancen für eine effizientere, transparentere und bürgerfreundlichere Verwaltung.

Die vier Faktoren zum Aufbau einer wirkungsvollen Datenkultur

«Eine etablierte Datenkultur ist Voraussetzung für bessere datenbasierte Entscheidungen und das Ermöglichen neuer Geschäftsmodelle. Unternehmen, die jetzt in ihre Datenkultur investieren, sichern sich somit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.»

Joscha MilinskiPartner Technology & Data, PwC Schweiz

Ready to take Action Wie ausgeprägt ist die Datenkultur in Ihrem Unternehmen?

Um den Kulturwandel aktiv zu gestalten, sollten sich Entscheidungstragende nachfolgende Fragen stellen, welche den Reifegrad ihrer Organisation in Bezug auf den Umgang mit Daten reflektieren:

  • Wie datengetrieben ist Ihr Unternehmen – basiert Ihre Entscheidungsfindung auf fundierten, vertrauenswürdigen Daten oder eher auf Bauchgefühl?
  • Welche Herausforderungen begegnen Ihnen in der täglichen Arbeit mit Daten – etwa Datensilos, mangelnde Qualität oder fehlendes Vertrauen?
  • Wie ist die Datenverantwortung in Ihrem Unternehmen geregelt – existieren klare Rollen und Prozesse, oder fehlt eine strukturierte Steuerung?
  • Glauben Sie, dass Ihr Unternehmen das volle Potenzial seiner Daten nutzt, oder bleiben wertvolle Insights ungenutzt?
  • Wie gut ist Ihre Organisation auf wachsende regulatorische und ethische Anforderungen im Umgang mit Daten eingestellt?

Die Antworten auf diese Fragen helfen, Lücken in der Datenkultur zu erkennen und gezielte Massnahmen für eine zukunftsfähige Verwaltung abzuleiten.

Kontaktieren Sie uns

Falls Sie den Kulturwandel aktiv gestalten möchten und ein richtungsweisendes Konzept entwickeln möchten, laden wir sie herzlich ein auf ein gemeinsames Gespräch mit unseren Spezialisten aus Datenmanagement, öffentlichem Sektor und People Management. 

Joscha Milinski

Partner Cloud, Data and AI, PwC Switzerland

+41 58 792 23 58

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Philipp Roth

Lead Partner, Government & Public Sector, PwC Switzerland

+41 79 634 13 25

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Stephan Müller

Senior Manager Cloud, Data and AI, Zürich, PwC Switzerland

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