Die finanzielle Lage der Schweizer Spitäler hat sich 2025 operativ verbessert – doch der strukturelle Druck bleibt hoch. Steigende Nachfrage, Fachkräftemangel und Investitionsbedarf treffen auf begrenzte Margen. Gleichzeitig eröffnet die Kombination aus Ambulantisierung, digitaler Transformation und abgestufter Versorgung ein erhebliches Zukunftspotenzial. Die Studie beleuchtet erstmals umfassend, wie diese Hebel bis 2045 auf Kosten, Kapazitäten und Versorgungsmodelle des Gesundheitswesen wirken – und welche strategischen Entscheidungen jetzt entscheidend sind.
Unsere neue Studie analysiert die finanzielle Entwicklung von Akutspitälern, Psychiatrien und Rehabilitation und zeigt: In allen drei Bereichen hat sich die wirtschaftliche Ausgangslage verbessert. Akutspitäler verzeichneten ein höheres Umsatzwachstum und eine tiefere Personalaufwandsquote, Psychiatrien profitierten von einer deutlichen Margenerholung, und die Rehabilitation bestätigte ihre robuste Ertragslage. Gleichzeitig bleiben Fachkräftemangel, Investitionsbedarf und strukturelle Versorgungsfragen zentrale Herausforderungen.
Im Fokus steht deshalb die Frage, wie die Schweizer Spitallandschaft ihr Zukunftsmomentum nutzen kann. Abgestufte Versorgung, Ambulantisierung und digitale Transformation eröffnen neue Möglichkeiten, um stationäre Kapazitäten gezielter einzusetzen, Fachkräfte zu entlasten und Patient:innen entlang vernetzter Versorgungspfade wirksamer zu begleiten. Besonders in der Psychiatrie gewinnen niederschwellige, intermediäre und digitale Angebote an Bedeutung, während sich die Rehabilitation zunehmend zu einem integrierten Bestandteil eines durchgängigen Versorgungskontinuums entwickelt.
Erfahren Sie in der Studie, welche finanziellen Entwicklungen das Jahr 2025 geprägt haben – und welche strategischen Weichen Akutspitäler, Psychiatrien und Rehabilitationseinrichtungen heute stellen müssen, um langfristig leistungsfähig, vernetzt und zukunftsfähig zu bleiben.