Daten bei (in)direkten Steuern: Harmonie oder zwei Welten?

Simeon L. Probst
Partner Customs & International Trade, PwC Switzerland

Sowohl bei den direkten als auch bei den indirekten Steuern sind die Daten (Stammdaten, manuelle Daten, etc.) die Basis für Berechnungen, Qualifikationen und schliesslich auch für Deklarationen. Die Daten werden für die zwei Steuerbereiche unterschiedlich verwendet, wobei eine grosse Abhängigkeit besteht. Etwaige Anpassungen / Veränderungen der Daten sind immer für alle Steuerbereiche zu prüfen. Hier müssen die direkten Steuern und die indirekten Steuern Hand in Hand gehen.

Keine zwei Welten!

Ein Paradebeispiel sind Preisanpassungen bei Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen. Dies mag zwar aus Sicht der direkten Steuern mit den gesetzlichen Grundlagen vereinbart sein, jedoch im Bereich der indirekten Steuern, v.a. im Zollrecht, stellen sich  diverse Herausforderungen: Handelt es sich um eine rückwirkende Preisanpassung von grenzüberschreitenden Warentransaktionen, so sind mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit die deklarierten Zollwerte bei der zuständigen Zollverwaltung korrigieren zu lassen (sofern dies überhaupt möglich ist). Es kann zwar von zwei Welten gesprochen werden (Transferpreis-Methodologie und Zollwertberechnung), jedoch sind diese Themen immer «Hand in Hand» anzugehen. 

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Die Harmonie der unterschiedlichen Steuerarten muss sichergestellt werden und sämtliche Anpassungen / Veränderungen im Datenumfeld untersucht und qualifiziert werden. 


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