• Die jüngste Studie von PwC Schweiz zeigt, dass die Gesundheitsversorgung in der Schweiz mit innovativen Netzwerkstrukturen deutlich effizienter wäre.
  • Durch die Transformation der Spitallandschaft in ein integriertes Gesundheitsnetzwerk, bestehend aus Hubs und Spokes, lässt sich der Fachkräftemangel entschärfen und gleichzeitig alleine in der Akutsomatik jährlich bis zu 730 Mio. CHF Effizienzgewinne realisieren, sowie 2,6 - 3,1 Mia. CHF Infrastruktursynergien heben.
  • Vernetzte Versorgungsstrukturen können die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung auch in Ausnahmesituationen ähnlich der COVID-19-Krise sicherstellen. 

 

Zürich, 30. Juni 2020 – Versorgungsqualität sicherstellen, Effizienz steigern, Fachkräfte finden –die Akteure des Schweizer Gesundheitswesens sind gefordert, seit COVID-19 mehr denn je. Die jüngste PwC-Studie «Zukunft der Versorgungslandschaft Schweiz» zeigt auf, wie sich die Schweizer Versorgungsstrukturen zukunftsfähig gestalten und eine Brücke zwischen Vollversorgung im Pandemiefall und ressourcengerechtem System im Regelfall schlagen lassen.

Das Versorgungssystem der Schweiz verändert sich in rasender Geschwindigkeit. Befeuert und getaktet wird dieser Wandel von Tendenzen wie Ambulantisierung, Spezialisierung, Interdisziplinarität, staatlichen Regulierungen, erhöhter Eigenverantwortung der Bevölkerung, Druck zu Wirtschaftlichkeit, und dem Einsatz digitaler Technologien. Diesem anspruchsvollen Kontext werden die aktuellen Versorgungsstrukturen kaum gerecht. Um die Versorgungslandschaft Schweiz am Puls der Zeit zu halten, sollten die regulierenden Behörden umdenken und den Akteuren ermöglichen, sich noch stärker vernetzt zu organisieren.

Die Studie von PwC Schweiz konkretisiert eine innovative Netzwerkstruktur – das sogenannte Hub-and-Spoke-Modell («Nabe und Speiche») – in vier Ausprägungen. Netzwerke mit flexibel gestalteten Spokes stellen eine optimale Versorgung sicher und erhalten diese dank Flexibilität auch in aussergewöhnlichen Zeiten aufrecht. Philip Sommer erläutert: «Vor allem dem Fachkräftemangel gilt es strukturelle Antworten entgegenzustellen. Hierzu bilden flexible Netzwerke eine grosse Chance. Entscheider von Leistungserbringern finden in der Studie praktische Massnahmen, mit denen sie ein Hub-and-Spoke-Modell erfolgreich planen und umsetzen.»

Darüber hinaus werden die Auswirkungen auf das gesamte System in der Studie thematisiert: «Konkret lassen sich durch die Transformation der Spitallandschaft in ein integriertes Gesundheitsnetzwerk, bestehend aus Hubs und Spokes, alleine in der Akutsomatik jährlich bis zu 730 Mio. CHF Effizienzgewinne realisieren, der Fachkräftemangel wesentlich entschärfen und 2,6 – 3,1 Mia. CHF Infrastruktursynergien heben», meint Patrick Schwendener, Leiter Deals Gesundheitswesen bei PwC Schweiz.

In der Studie werden die folgenden sechs Grundprinzipien zur weiteren Flexibilisierung der Gesundheitsversorgung festgehalten und detailliert erläutert: Qualitätswettbewerb statt Mengenwettbewerb, Zweckmässige Regulierung, Überregionale Spitalplanung, Durchgängige Tarifstrukturen schaffen, Finanzieller Spielraum für Innovation sowie Fairen Wettbewerb sicherstellen.

Abschliessend geht PwC auf Erfolgsfaktoren ein wie ein klares Zielbild zur Angebotsstruktur, Vertrauensaufbau, die Bedürfnisse der Bevölkerung in den Vordergrund rücken. In der Summe begünstigen diese Aspekte den Erfolg eines innovativen Versorgungsnetzwerks. Speziell für Entscheider des Schweizer Gesundheitssystems enthält die Studie zudem Empfehlungen für die Anpassung der aktuellen Rahmenbedingungen und die Optimierung eines qualitativ hochstehenden und effizienten Gesundheitswesens.

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Hier geht es zur Website der neuen Gesundheitswesen-Studie mit den detaillierten Insights und Zahlen.

 

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Konradin Krieger

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