Brexit: Die nächste Phase

Martin Sutter Manager, Customs & VAT, PwC Switzerland 24 Jan 2019

Es ist natürlich schwierig die BREXIT-Verhandlungen in Phasen aufzuteilen. Doch nach dem überragenden Nein zum ausgehandelten Vertrag (die sogenannte "Meaningful Vote") von vergangener Woche und nach dem abgehaltenen Misstrauensvotum gilt es den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU in ordentliche Bahnen zu lenken.

Die Unsicherheit geht somit weiter und bis heute gibt es noch keinen konkreten Plan, wie sich der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union am 29. März 2019 gestaltet. Es steht auch im Raum, ob der Austritt verschoben oder abgesagt wird.

Gegenwärtig finden Gespräche über die weitere Behandlung statt. Dabei sucht die Premierministerin Theresa May unter anderem nach einem Vorschlag, der der EU unterbreitet werden kann und der im Parlament eine Mehrheit finden würde.

Diese Situation ist für Unternehmen im Moment nicht hilfreich, um sich auf den Austritt vorzubereiten. Falls es wie vorgesehen zum Austritt kommt, muss weiterhin die Bandbreite zwischen einem sogenannten “Hard Brexit”, also Handel gemäss WTO-Regelungen ohne Handelsabkommen, und einer Einigung mit der EU mit einem möglichen Verblieb des gesamten Vereinigten Königreichs in der Zollunion der EU berücksichtigt werden.

PwC UK hat dazu am 24. Januar ein Webcast abgehalten und ist unter anderem auf die Auswirkungen beim Handel und auf Immigrationsfragen eingegangen. Die Moderatoren und Diskussionsteilnehmer geben dabei wertvolle Hinweise und Tipps, wie mit unterschiedlichen Fragen umgegangen werden kann. Das Webcast kann als Aufzeichnung angesehen werden.

Es ist weiterhin zu empfehlen, dass sich Unternehmen auf den Austritt vorbereiten und zumindest mit ihren wichtigsten Geschäftspartnern die möglichen Szenarien besprechen. Wir reden gerne mit Ihnen über die aktuelle Situation und unterstützen Sie bei den Vorbereitungen.

 

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Martin Sutter

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Manager, Customs & VAT, PwC Switzerland