PwC-Immospektive richtet sich an alle Akteure des Schweizer Immobilienmarktes und bietet einen prägnanten Überblick über das aktuelle Marktgeschehen.

PwC-Immospektive

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Neben einer verständlichen Darstellung und Interpretation der neuesten Kennzahlen des Forschungs- und Beratungsunternehmens Fahrländer Partner zeigt die Publikation den Einfluss der volkswirtschaftlichen Daten auf unterschiedliche Segmente und Immobilienteilmärkte auf. In jeder Ausgabe werden zudem aktuelle Marktentwicklungen und Branchentrends näher beleuchtet. Die PwC-Immospektive erscheint vierteljährlich – gleichzeitig mit der Metaanalyse von Fahrländer Partner.

Interpretation der FPRE-Metaanalyse Immobilien Mai 2026

Mai 2026

Die SNB hält den Leitzins weiterhin bei 0,0 %. Trotz sehr tiefer Inflation und moderater Konjunktur bleibt eine Rückkehr zu Negativzinsen vorerst nicht das Basisszenario, womit das geldpolitische Umfeld stabil und für Immobilien grundsätzlich unterstützend bleibt. Gleichzeitig haben die externen Risiken zugenommen: Eine weitere Aufwertung des Schweizer Frankens, geopolitische Spannungen sowie eine länger andauernde Blockade der Strasse von Hormus könnten die Weltwirtschaft und damit auch die Schweizer Konjunktur belasten. Der Mietwohnungsmarkt zeigt im ersten Quartal 2026 nach dem Rückgang im Vorquartal eine Stabilisierung, bleibt jedoch strukturell angespannt. Die abgeschwächte Zuwanderung dämpft zwar das kurzfristige Mietwachstum, die Angebotsknappheit in urbanen Zentren bleibt aber bestehen. Zusätzlich erhöhen die Zürcher Wohnvorlagen vom 14. Juni 2026, insbesondere die Wohnschutz-Initiative, die regulatorischen Risiken für Investitionen, Sanierungen und die künftige Angebotsausweitung. Im Büromarkt hat die Stabilisierung wieder an Kraft verloren, die Mieten bei Neuabschlüssen gingen zurück und die Entwicklung bleibt regional stark differenziert. Die Renditeentwicklung spiegelt diese Segmentierung wider: Mehrfamilienhäuser erzielen weiterhin robuste, breit abgestützt positive Gesamtjahresrenditen, während Büroimmobilien volatiler bleiben und ausserhalb der stärksten Lagen erhöhte Wertänderungsrisiken aufweisen. Beim Wohneigentum zieht der Preisauftrieb wieder an, getragen vor allem von Eigentumswohnungen. Das tiefe Zinsumfeld, positive Preiserwartungen und die Abschaffung des Eigenmietwerts stützen die Nachfrage, während die kantonale Umsetzung der Reform weiterhin Unsicherheit schafft.

Die der Immospektive zugrunde liegenden Informationen zum Marktgeschehen finden Sie in der Immobilien-Metaanalyse von FPRE. Verweise auf FPRE-Grafiken sind in unserem Text mit «[1]» usw. bezeichnet. 

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Sebastian Zollinger

Director, Head Real Estate Advisory, Zurich , PwC Switzerland

+41 58 792 28 87

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